Geschichte


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Das Wort Wagyu bedeutet "das japanische Vieh".

Die genaue Übersetzung ist
Wa = Japaner und
Gyu = Vieh

Wagyu-Rinder sind schwarz und vom Aussehen den Angus-Rindern ähnlich.
Sie dienten vor einigen hundert Jahren den japanischen Bauern ausschließlich als Zugtiere bei der Arbeit in den terassenförmigen Reisfeldern.
Die Wagyus sind mittelgroß (Bullen: 800-1000 kg, Kühe: 450-600 kg) mit einer gut ausgebildeten Schulter und kräftiger, deutlich gewinkelter Hinterhand, was an ihren früheren Arbeitseinsatz erinnert.
In Kombination mit dem seltenen Vorkommen der Rinder, ihrer langwierigen Aufzucht und ihrem langsamen Wachstum ist das Wagyu Fleisch nicht nur eine Delikatesse, sondern darüber hinaus ein gefragtes Luxusprodukt.

Die Shogune (Feldherren der Krone, die bis 1868 statt des Kaisers regierten) entdeckten als Erste, dass Soldaten größer und kräftiger wurden, wenn sie regelmäßig Wagyu-Fleisch aßen. Einst war der Verzehr von Wagyu einzig dem kaiserlichen Hof vorbehalten. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam (sehr zögerlich) der Fleischkonsum bei der japanischen Bevölkerung in Gang, nachdem die japanscihe Regierung ein Auswahl- und Registrierprogramm für Wagyus eingeführt hatte. Dieses Programm führte dazu, dass die Qualität des Fleisches immer weiter verbessert und verfeinert wurde, bis das heutige Niveau erreicht wurde, durch das sich das Wagyu-Fleisch eine solchen Ruhm erworben hat. Um zu verhindern, dass Wagyus durch Rassenvermischung ihre einzigartigen Eigenschaften verlieren könnten, hat die japanische Regierung schon vor längerer Zeit ein noch heute geltendes Exportverbot für lebende Tiere, Sperma und Embryos erteilt.

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